(...) Die einzigen Profis des Abends sind die Sänger – traditionell Preisträger aus der gerade zurückliegenden Kammeroper-Saison (...) Man hat die griechische Mezzosopranistin Martha Sotiriou und den australischen Bariton Daniel Nicholson bereits in Liederabenden erleben dürfen. (...) Die Ouvertüre Mozarts zu „La clemenza di Tito“ stimmt fein interpretiert auf eine weitere ein: die aus „Cosi fan tutte“. Danach dürfen die Sänger mit je einer Arie und einem Duett aus dieser bekannten Oper glänzen: Nicholsons heller Bariton mit silbrigem Timbre passt gut zu Sotirious zwitscherndem Mezzosopran, bevor eine wenig gespielte Perle Mozarts süffig ins Ohr geht.

 

- Kritik für "Mozart meets Beethoven" Konzert mit der Junge Kammerphilarmonie Berlin (Schlosstheater Rheinsberg), Märkische Onlinezeitung

 

(…) Als Tribut an das nunmehr auf 2021 verschobene „Fest für Beethoven“ singt die griechische Mezzosopranistin Martha Sortiriou auch von vertonten Empfindungen „An den fernen Geliebten“. Sie entspricht mit ihrer einnehmenden, dunkel timbrierten, fülligen Mittellage und ihrem ausdrucksschlichten Vortrag den Erfordernissen sinnerfüllenden Liedersingens. Kurzum: Sie weiß im jedem Moment, wovon sie singt! In den Leidens-Variationen offenbart sie schwerblütige, hoffnungsfrohe, nachdenkliche und fordernde Seiten ein und derselben (Seele-) Medaille. Wunder gibt es immer wieder! Zur gestalterischen Hochform läuft sie in Robert Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und leben“ op. 42 auf, wobei sie jedes der acht Gesänge als ein lyrisches Ich auffasst. Dabei weiß sie das Wort auf rechte Weise zu deuten, differenziert zu gestalten und das Ganze als einen poetischen Liebesroman zu erzählen: von himmlischer erster Liebe („Seit ich ihn gesehen“) über Heirat („Du Ring an meinem Finger“) bis zum ergreifend vorgetragenem Tod des Gatten („Nun hast du mir den ersten Schmerz getan“).

 

- Kritik für Liederabend (Schlosstheater Rheinsberg), Peter Buske, Märkische Onlinezeitung

(… ) Zwei Nachwuchs-Gesangstalente waren zum Auftakt zu erleben: Martha Sotiriou aus Griechenland und der US-amerikanische Bariton Zachary Wilson. Beide haben den Wettbewerb, der ja immer der Kammeroper vorausgeht, erfolgreich absolviert, und beide hätten in den diesjährigen Opernproduktionen singen sollen. Martha Sotiriou, eine wunderbar warme Mezzosopranstimme, sang unter anderem den Liederzyklus "Frauenliebe und -leben" von Robert Schumann, sehr klar in der Diktion mit hervorragender Textgestaltung." 

 

- Kritik für Liederabend (Schlosstheater Rheinsberg), Claus Fischer, rbb 24

 

(…) Bedenkt man, dass die beiden Sänger vor vier Wochen noch nicht einmal wussten, dass sie doch in Rheinsberg singen werden und erst vor zwei Wochen anfingen, Schumanns Zyklen „Dichterliebe“ und „Frauenliebe und -leben“ zu erarbeiten, die sie vorher noch nie gesungen haben, kann man nur den Hut ziehen. Dass beide keine Deutschmuttersprachler sind ist nicht zu hören. (…) Auch Sotiriou meistert ihr – O-Ton (Intendant Kammeroper Schloss Rheinsberg) Georg Quander: „etwas aus der Zeit gefallenes Rollenbild der Frau“ – mit vielen schönen Momenten. Zuvor hat sie (Beethovens) „Lied der Mignon“, „An den fernen Geliebten“ und „Sehnsucht“ gesungen – letzteres hat Beethoven ganze viermal unterschiedlich vertont: Martha Sotiriou lässt alle vier Versionen leuchten."

 

- Kritik für Liederabend (Schlosstheater Rheinsberg), Regine Buddeke, MAZ-Online

 

(...) Besonders im Mittelteil der kleinen Musical-Komödie, als Lieder von Schumann und Mozart, eine Arie aus der „Lustigen Witwe“ und „Songs aus My fair Lady“ und „Kiss me, Kate“ verklungen sind, blühen die Sänger richtig auf. (...) Das Eifersuchtsduett aus der Dreigroschenoper, das Anna Gössi mit der Athenerin Martha Sotiriou singt, ist ein weiterer Höhepunkt. Die junge Griechin überzeugt von Beginn an mit ihrem vollen Sopran (...)

 

- Kritik für „Liebesgrüße aus Muskau“ (Theater Görlitz), Sächsische Zeitung

 

(…) The second roles satisfied more. Determined and well-sung the Annio of the mezzosoprano Martha Sotiriou (…)

- Kritik für “La Clemenza di Tito” (Athens Concert Hall), Athinorama

 

(…) Die Drei Damen werden von Julie Erhart, Ekaterina Mamysheva und Martha Sotiriou vergnüglich als kesse Gogo-Girls angelegt.”

 

- Kritik für “Die Zauberflöte” (Schlossfestspiele Ettlingen), Badische Neueste Nachrichten

 

(…) Als die drei Damen überzeugen Julie Erhart, Ekaterina Mamysheva und Martha Sotiriou sowohl stimmlich als auch spielerisch.

 

- Kritik für “Die Zauberflöte” (Schlossfestspiele Ettlingen), Mannheimer Morgen

 

“Teaa An (Füchslein) findet mit Martha Sotiriou als Fuchs einen starken Widerpart.”

 

- Kritik für „Das Schlaue Füchslein“ (Staatsschauspeil Dresden, Kleines Haus, Dresden Neueste Nachrichten